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In Europa leidet mittlerweile jeder fünfte an Kopf-, Gesichts- und Nackenbeschwerden. Dauerhaft pharmakologische Schmerz-Behandlung läuft hier Gefahr Abhängigkeiten zu produzieren und vergibt potentielle Heilungschancen mangels besseren Wissens.
Zertifizierte craftanetwork-Therapeuten können sich als speziell ausgebildete Physiotherapeuten auf ein stabiles Fundament fachlich vertieften Wissens der craniocervicalen, craniofacialen und craniomandibulären Region berufen und stellen damit Ihre Leistung der Fachärzteschaft in therapeutischer Allianz zur Verfügung: Zum Wohle des Patienten und durch die Chance dauerhafter Beschwerdefreiheit mit dem Ziel der Entlastung öffentlicher Kassen.



Die Kriterien zu den in den vergangenen zwei Jahrzehnten erhobenen Studien Craniomandibulärer und Craniofacialer Beschwerden sind nicht einheitlich. Dennoch gibt es eindeutige Belege dafür, dass die Beschwerden bzgl. Kopf- und Gesichtsschmerzen in den Industrienationen zugenommen haben. (Zakrweska u, Hamlyn, 1999; Woda u. Pionchon 2000).

Mehr als 10% der über 18-jährigen europäischen Bevölkerung sind durch Beschwerden, die ganz offensichtlich in der Craniofacialen und Craniomandibulären Region ihren Ursprung haben, im täglichen Leben stark eingeschränkt (LeResche, 1997)

Bei einer Untersuchung gaben 13% allgemeine Schmerzen und Unwohlsein (Discomfort), 27% der Befragten ausschließlich Gesichtsschmerzen und
weitere 4,9 % STARKE STECHENDE Schmerzen im Gesicht an. Ob cranofacial, mandibulär oder dental verursacht konnten die Patienten aus eigener Wahrnehmung nicht ermessen (Locker u. Slade1988).
Studie 2002 Deutschland: Die Krankheitshäufigkeit von Cranialen Schmerzen liegt bei Personen über 18 Jahren bei 16% (12 Monate Krankheitsdauer) und 7% (7 Tage Krankheitsdauer). Die Lebensqualität gaben hier die weitaus meisten als STARK EINGESCHRÄNKT an. 43 % gaben fünf und mehr Körperregionen als schmerzhaft an. Damit leidet 1 von 6 Erwachsenen in Europa einmal jährlich an Craniofacialen Schmerzen (Kohlmann 2002).
Randomisierte, prospektive Studie: Unter 516 Patienten zwischen 20 und 60 Jahren werden bis zu 10% mit craniofacialen Schmerzen diagnostiziert. Bei nur 6% dieser 10 % waren allerdings

diese Schmerzen auf eine tatsächliche craniomandibuläre Dysfunktion zurück zuführen (Bernhardt et al. 2001, John und Wefers 1999; John et al. 2001). Aber bei nur 2 - 6 % aller craniofacialen Schmerzen lassen sich diese durch Unterkieferbewegungen provozieren. Wird fortgesetzt!


BuchKieferGesiZervikal_li
Quelle: Kiefer, Gesichts- und Zervikalregion
Herausgeber: Harry J.M. von Piekartz
Verlag: Thieme
ISBN-3-13-139231-2